Die Piratenpartei Essen begrüßt den Vorstoß des sogenannten Viererbündnisses im Rat
der Stadt Essen, den geplanten Peronalkürzungen und ersatzlosen Schließungen der
sechs Bürgerämter in Frohnhausen, Rüttenscheid, Altenessen, Stoppenberg, Kupferdreh
und Kettwig entgegenzutreten.

Der geplante faule Kompromis einfach nur 5 anstelle der geplanten 10,5 Stellen zu
streichen zeigt jedoch auf wie orientierungslos am Bedarf der Essener Einwohner vorbei
gehandelt wird. Es ist jedoch anzuerkennen, dass wenigstens Rainer Marschan von der
SPD erkannt hat, dass der Bürger einen Ansprechpartner vor Ort braucht und unserem
Konzept für die Umsetzung “Mobile Bürgerbüros” gegen die ersatzlose Schließung von
Bürgerämtern damit in Teilen zusagt.

Die Essener PIRATEN fordern wiederholt die Ratsmitglieder auf, sich mit dem erfolgreich
in anderen Städten praktizierten Konzept auseinanderzusetzen und innovativ mit den
knappen Ressourcen umzugehen.

“Wir brauchen endlich ein Konzept, das den Wünschen und Anforderungen der Bürger
unserer Stadt gerecht wird und gleichzeitig flexibel ist, sowie großes Einsparpotenzial
aufzeigt”, meint Wilfried Adamy, Sprecher für Bürgerbeteiligung und Verwaltung.
“Mobile Bürgerbüros können flexibler auf die Bedürfnisse vor Ort eingehen.
Verschiedenste Institutionen und Arbeitgeber können hierdurch städtische
Dienstleistungen sozusagen vor ihrer Haustüre anbieten. Die bereits erfolgreiche
Umsetzung in den Städten Berlin, Magdeburg und Bergisch Gladbach zeigt, dass solche
Büros sogar kostendeckend arbeiten können und somit zur Reduzierung von
Verwaltunsgaufwand bei gleichzeitig höherem Bürgerservice beitragen.”

Das Konzept zum Download:

http://www.piratenpartei-essen.de/politik/stadt-essen/lokalpolitik/

Gerne informieren wir im Detail auch an unseren politischen Stammtischen im
Unperfekthaus, die Termine finden Sie auf: http://www.piratenpartei-essen.de

Ansprechparter:
Wilfried Adamy
0171 / 5214348
wilfried@adamy.org

Über die Piratenpartei Deutschland:
Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) wurde am 10. September 2006 in Berlin
gegründet und ist mit 34.191 Mitgliedern die größte der nicht im Bundestag
vertretenen Parteien. In Essen hat die Piratenpartei 198 Mitglieder.
Die PIRATEN treten ein für mehr Transparenz des Staates, direkte Demokratie und
stärkere Bürgerbeteiligung, Bekämpfung von Monopolen, gebührenfreie Bildung,
Offenlegung von öffentlich geförderten Forschungsergebnissen, Stärkung der
Bürgerrechte sowie Wahrung der Grundrechte. Zur Landtagswahl in NordrheinWestfalen erweiterten die PIRATEN ihr Programm zudem um Themen wie Arbeit und
Soziales, Bauen und Verkehr, Verbraucherschutz, Gesundheits- und Drogenpolitik,
Kultur, Umwelt sowie Wirtschaft und Finanzen.
Die Piratenpartei ist in vier Landtagen mit insgesamt 45 Abgeordneten vertreten.