Die Essener PIRATEN kritisieren die intransparente ablehnende Haltung der Stadt Essen
hinsichtlich des Baus der dringend notwendigen Kindertagesstätte im Einzugsbereich
Essen Werden und Schuir.
Die Wartelisten der Kindertagesstätten sind lang und mit dem ehemaligen
Firmengrundstück an der Ruhr ist ein aus unserer Sicht geeigneter Standort für eine
Landschaftskindertagesstätte in Anlehnung an die bewährten Waldkindergärten
gefunden worden.
Die an der Entscheidung beteiligten Ämter sollten ihre Entscheidung nach Auffassung
der Essener PIRATEN überdenken. Sofern die Genehmigung möglich ist, sollte alles
unternommen werden, um das Bauvorhaben zu realisieren.Die Ablehnung darf nur
dann erfolgen, wenn diese unbedingt erforderlich ist.
Das idyllische unweit vom Wasser gelegene gelegene große Grundstück liegt im
Freizeit- und Naherholungsgebiet an der Ruhrtalstraße und ist dadurch nur einer
geringen Feinstaubbelastung ausgesetzt. Sollte die Stadtverwaltung ein ähnlich großes
Grundstück in dem Einzugsbereich konkret in Aussicht haben, so möge sie die
betroffenen Familien transparent umfassend informieren.
Die PIRATEN geben zu bedenken, dass es vermutlich mit der Umsetzung des
gesetzlichen Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung für alle Kinder ab drei Jahren viele
Klagen der Eltern geben wird und somit die bedenkliche Finanzlage der Stadt weiter
verschärft wird.In der unmittelbaren Umgebung ist ein Wohngebiet entstanden, in dem
bereits viele Familien mit Kindern ihr neues Zuhause gefunden haben. Die Kinder des
Neubaugebietes können den Standort bequem zu Fuß erreichen. Die Kindertagesstätte
könnte sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, da sich auch eine
Bushaltestelle in der Nähe befindet. Erst vor kurzem ist nicht weit entfernt von dem
Grundstück an der Ruhrtalstraße eine große Sportanlage gebaut worden, die im
Frühjahr eingeweiht werden soll.

Die Wegstrecke zu dem Grundstück ist jedenfalls deutlich besser zu erreichen als
andere abgelegene Kindertagesstätten mit dem Konzept einer Anbindung an die Natur.
Mit der Umsetzung des Projektes würde die Stadtverwaltung hingegen das richtige
Signal für die Familien mit Kindern im Kindergartenalter in Werden/Schuir setzen. Ein
nicht zu verachtender Nebeneffekt ist auch die Schaffung von 25 weiteren
Arbeitsplätzen.
Im Sinne unserer Kinder wünschen sich die Essener PIRATEN von der Stadtverwaltung,
den Versuch zu unternehmen, den Investor und den Verein für Kinder und Jugentarbeit
(VKJ) als Betreiber zu einem konstruktiven Gespräch einzuladen, um die
möglicherweise bestehenden Probleme bei der Verwirklichung des Bauvorhabens an
der Ruhrtalstraße gemeinsam zu lösen.

Ansprechparter: Felix Spiecker