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Die Piratenpartei Essen unterstützen generell die Forderung nach Räumen (im Leerstand) für freie Kulturzentren, niederschwellige und offene Jugendeinrichtungen. Zur Kundgebung am 22.03 erschienen Bürger/innen unterschiedlichen Alters und demonstrierten friedlich für die Einrichtung eines freien Kulturzentrums an der ehemaligen Hauptschule Bärendelle. Das Polizeiaufkommen wurde weder dem Anlass noch dem Charakter der Veranstaltung gerecht. Es waren nicht die von der Verwaltung beschriebenen Chaoten dort, sondern Personen von verschiedenen Parteien und Organisationen, die deutlich zum Ausdruck brachten, dass sie nicht hinnehmen möchten, dass einerseits öffentliche Gebäude verrotten, andererseits die Stadt keine Freiräume für die Kunst, Kultur und Jugend bereitstellt. Es gab zwar keinen innerparteilichen Konsens bzgl. der Aktion der Besetzung der Bärendelle, wir unterstützen aber das Begehren in diese Form und haben entsprechende Forderungen in unserem Kommunalwahlprogramm aufgestellt.

Auszug aus dem Kommunalwahlprogramm: Räume für die Interaktion von Bürgern

Wir sehen in Essen einen Mangel an kostenfrei zugänglichen Räumen für politische und soziale Interaktion von Bürgern. Auch die Schließung des Jugendzentrums Papestraße und der unangebrachte Ersatz dessen durch die Weststadthalle sind Ausdruck davon. Deshalb setzen wir uns für die Förderung alternativer Projekte ein und sehen die Stadt in der Pflicht, das öffentliche Leben in der Stadt zu verbessern und die Bürger dabei zu unterstützen, sich solche Freiräume selbstständig nach ihren Wünschen einzurichten.