Die Piratenpartei Essen spricht sich gegen die geplante, ersatzlose Schließung von 6 Bürgerbüros aus und fordert den Einstieg in das von uns als Konzept erarbeitete Projekt „Mobile Bürgerbüros“.

Im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung sind derzeit viele Kommunen bestrebt, das Verhältnis zwischen der Verwaltung und den Bürgern (Einwohnern) im Sinne des Bürgers freundlicher bürgerfreundlicher und für die Verwaltung effektiver zu gestalten. So gehen Kommunen oft dazu über, ihr Dienstleistungsangebot in so genannten Bürgerämtern konzentriert anzubieten, so dass der Bürger die Bürger nur einen Anlaufpunkt für alle Bürgeramtsdienstleistungen hat haben.

Mit einem Projekt „Mobile Bürgerbüros” wird gezeigt, dass solche Bürgeramtsdienstleistungen mit mobilen Endgeräten auch bürgerfreundlich und mindestens kostenneutral an wechselnden Standorten angeboten werden können. Das Konzept, basierend auf den uns zugänglichen Zahlen, zeigt sogar großes Einsparpotenzial und Mehreinnahmen auf.

„Deshalb darf gerade der Rat der Stadt Essen nicht vergessen, dass unsere Stadt aus mehr als nur zu verwaltenden Häusern und Straßen besteht. Es muss verantwortungsvoll für die Zukunft der Bürger entschieden werden und allen, insbesondere weniger mobilen Bürgern die Möglichkeit einer kompetenten persönlichen Beratung erhalten bleiben,“ meint Wilfried Adamy aus der Arbeitsgruppe Soziales und Verwaltung der Essener Piraten.

Überall, etwa in Unternehmen, Einkaufs- zentren, Gemeindezentren, Stadtteil-Bibliotheken und Seniorenheimen, kann der Bürger so in der Nähe seines Wohn- oder Arbeitsorts zeitsparend Behördengänge erledigen. Die Vorteile mobiler Bürgerbüros sind besonders groß für diejenigen Bürger, die keinen Internetanschluss besitzen oder auf eine kompetente persönliche Beratung vor Ort nicht verzichten wollen.

Der Konzeptentwurf zum Download:
http://www.piratenpartei-essen.de/politik/stadt-essen/lokalpolitik/

Ansprechpartner:
Wilfried Adamy