Die Piratenpartei Essen verurteilt die Raketenangriffe auf die Freiwillige Feuerwehr in Essen Freisenbruch am Neujahrsmorgen und sieht die Ankündigung des Personaldezernenten Kromberg künftig Gebäude abbrennen zu lassen als Hilferuf an.
“Dieser schockierende Vorfall zeigt, dass die Polizei in Essen über zu wenig Personal verfügt. Wenn die Feuerwehr ohne Unterstützung durch die Polizei an einen Tatort kommt, an dem noch Täter am Werk sein können und dort durch Dritte angegriffen wird, sind nicht nur die Hilfskräfte sondern auch die Essener Bürger nicht mehr ausreichend in den Stadtteilen geschützt. Die Polizei Essen darf ihre Präsenz durch Wachen in den Stadtteilen nicht aufgeben.
Frau Fischer-Weinziehrl, wie fühlt es sich als verantwortliche Polizeipräsidentin an, die unbewaffneten Mitarbeiter der Feuerwehr bei der Plünderung in Freisenbruch im Stich gelassen zu haben? Konnten Sie sich schon bei dem Verletzten und seiner Familie entschuldigen?” ist der Freisenbrucher Pirat Wilfried Adamy empört über die aktuelle Sicherheitslage im Stadtbezirk VII.
Die Piratenpartei Essen fordert, dem stetigen Personalschwund bei der Polizei durch Pernsionierungen endlich angemessene Einstellungszahlen entgegenzustellen.
Weiterhin spricht sich die Piratenpartei Essen für die Aufrechterhaltung des dezentralen Wachbetriebes in allen Essener Polizeinspektionen aus, um so nah am Bürger zu sein, wie es zu Recht auch von der Feuerwehr erwartet wird.
“Ein Abbau der polizeilichen Infrastruktur durch die Schließung der Polizeiwache in Steele laboriert ausschließlich an den Symptomen und ist keine Problemlösung.“ zeigt sich der ordnungspolitische Sprecher der Piratenpartei Essen und Kriminalkommissar Kai Hemsteeg besorgt um die Sicherheit der etwa 90.000 Einwohner im Essener Osten.

Pressemeldung 001-14 der Piratenpartei Essen